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Spiele in der Datenbank

Herzlich Willkommen bei der Internationalen Computerspielesammlung

Hinter dem Namen „Internationale Computerspielesammlung“ verbirgt sich das Projekt, das gemeinsam mit unseren Partnern, dem Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC), dem game-Verband und der Stiftung Digitale Spielekultur im Jahr 2017 mit dem Aufbau der weltweit größten Sammlung von Video- und Computerspielen begonnen wurde.

Durch die Zusammenlegung der Softwarebestände des Computerspielemuseums, der USK, DIGAREC sowie des Archivs des Deutschen Computerspielepreises wird nun in zwei Stufen eine der weltweit umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen mit mehr als 58.000 Computer- und Videospielen entstehen.

Partner

Stiftung digitale Spielekultur

Die Stiftung Digitale Spielekultur vermittelt seit 2012 die kulturellen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten von Games.

Die gemeinnützige Institution ist eine Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Games-Branche und agiert bundesweit. Partner aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Jugendschutz und Pädagogik beteiligen sich an den Projekten und Kooperationen der Stiftung, die sich auf die drei Themenschwerpunkte Bildung, Kultur und Forschung verteilen.

Der Gesellschafter der Stiftung Digitale Spielekultur ist der game – Verband der deutschen Games-Branche. Die zielgerichtete, unabhängige und transparente Arbeit der Stiftung wird durch einen Beirat mit Mitgliedern aus den Bereichen Politik, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur gewährleistet. Ziel der in Berlin ansässigen Stiftung ist es, Akzeptanz und Relevanz von Games in der Gesellschaft zu steigern sowie einen kritischen Diskurs anzustoßen und zu begleiten.

Computerspielemuseum

Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem hat es die Entwicklung des Mediums in über 30 nationalen und internationalen Ausstellungen begleitet.

Seit 2011 bietet die neue Dauerausstellung Computerspiele. Evolution eines Mediums den jährlich über 120.000 Besucherinnen und Besuchern eine einmalige Spiel- und Experimentierlandschaft zur Kulturgeschichte der Games.

Darüber hinaus bieten regelmäßige Sonderausstellungen detaillierte Einblicke in diverse Schwerpunktthemen des Mediums.

DIGAREC - Zentrum für Computerspieleforschung/ Digital Games Research Center

Als erste interdisziplinäre Einrichtung dieser Art in Deutschland wurde das Zentrum für Computerspielforschung widmet sich den mannigfaltigen Aspekten der wissenschaftlichen Untersuchung von Computerspielen. DIGAREC ist ein Pool aus interdisziplinär arbeitenden ForscherInnen, der das Wissen und die Ressourcen seiner Mitglieder bündelt und im Austausch mit sowie unter Beteiligung von Studierenden produktiv nutzt. Das Zentrum führt vielfältige Fachbereiche wie Medienwissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Design, Medienrecht, Informatik, Jüdische Studien, die Didaktik des Englischen, Geschichtsdidaktik und Kulturgeschichte der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der University of Applied Sciences Europe Berlin, der Universität der Künste Berlin, das Computerspielmuseum Berlin und das Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaft zusammen und ermöglicht so außergewöhnliche Synergieeffekte in der Erforschung von Computerspielen.

Die Arbeit von DIGAREC ist in drei Kernbereiche gegliedert – Sammlung, Konferenzen, Publikationen. Seit 2007 wuchs die Computerspielsammlung des DIGAREC zur größten an einer deutschen Universität. Dank großzügiger Spenden von Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen wird der Bestand kontinuierlich erweitert, katalogisiert und so der Forschung und Lehre zugänglich gemacht. Neben der Organisation von Konferenzen, Workshops, und Vorlesungsreihen zu aktuellen Themen und Problemstellungen der Computerspielforschung (zuletzt „Videospiele als didaktische Herausforderung“, „Screen-Images/Bildschirmbilder“, „Ludic Boredom“ und „Didaktik des digitalen Spielens“) publiziert das Zentrum regelmäßig in der DIGAREC Series Monografien und Sammelbände mit Beiträgen renommierter WissenschaftlerInnen aus regionalen, nationalen und internationalen Forschungszusammenhängen und fördert gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs.

DIGAREC wird koordiniert von Dr. Sebastian Möring (smoering@uni-potsdam.de).

game – Verband der deutschen Games-Branche

Wir sind der Verband der deutschen Games-Branche. Unsere Mitglieder sind Entwickler, Publisher und viele weitere Akteure der Games-Branche wie eSports-Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Dienstleister. Als Mitveranstalter der gamescom verantworten wir das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. Wir sind Gesellschafter der USK und der Stiftung Digitale Spielekultur sowie Träger des Deutschen Computerspielpreises. Als zentraler Ansprechpartner für Medien, Politik und Gesellschaft beantworten wir alle Fragen etwa zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz. Unsere Games bereichern das Leben aller Menschen. Daher ist es unsere Mission, Deutschland zum besten Games-Standort zu machen.

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Computerspielewirtschaft. Sie ist zuständig für die Prüfung von Computerspielen in Deutschland. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz als auch für den Online-Bereich unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag als zuständige Selbstkontrolle staatlich anerkannt. Im Bereich des Jugendschutzgesetzes erteilen staatliche Vertreter am Ende eines USK-Verfahrens die Alterskennzeichen. Darüber hinaus vergibt die USK Alterskennzeichen auch innerhalb des internationalen IARC -Systems für Online-Spiele und Apps. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren.

Förderer

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Eine Aufgabe des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist es, den digitalen Wandel voranzutreiben und ihn in vielen Bereichen erlebbar und sichtbar zu machen. Die Digitalisierung unseres Alltags und der Wirtschaft vollzieht sich in atemberaubendem Tempo. In der digitalen Spielekultur findet diese Entwicklung eine bemerkenswerte Resonanz. Der hier vorhandene Mix an Kreativität, Innovation und moderner Technologie birgt großes Potenzial für die Digitalisierung in Deutschland. Seit 2014 ist das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Träger des Deutschen Computerspielpreises und fördert seit 2018 viele Facetten und Entwicklungen des bedeutenden Kulturguts Computerspiel.